Über meine Arbeit

Lebens-Integrations-Prozess und Lebensaufstellungen

  1. Mit dem “Lebens-Integrations-Prozess” (LIP) habe ich ein neues Aufstellungsverfahren entwickelt, in dem es nicht mehr um die Lösung von Problemen geht und auch nicht um die Beziehung zu Familienmitgliedern oder zu anderen Menschen. Beim  LIP geht es um das Zu-Sich-Nehmen des eigenen Lebens, wie es war und ist. Darüberhinaus zeigt sich bei diesem Prozess in vielen Fällen, mit welcher “Inneren Vision”, welcher seelischen Mitgift wir diese Lebensbühne betreten haben. Jedes einzelne Leben hat ein eigenes Thema, einen inneren Sinnzusammenhang, der sich im Laufe unseres Lebens entfalten möchte. Diese Innere Vision kommt vom Leben selbst und treibt uns innerlich an, ganz unabhängig davon, was unsere Eltern wollen oder getan haben. In den LIP-Kursen können Sie Ihre eigene seelische Mitgift entdecken. Diese Kurse setzen die Fähigkeit voraus, mit einem gewissen inneren Abstand auf sein Leben (seine Kindheit) zu schauen, ohne sich dabei in alten Gefühlen zu verlieren.
  2. ACHTUNG: Die “normalen” Familien- und Lebensaufstellungen werden ab sofort von meinem Sohn Malte übernommen. Dafür haben wir für dieses Jahr (zunächst) zwei neue Termine eingerichtet. Eine Kursbeschreibung finden Sie hier. Anmeldungen erfolgen wie gewohnt über das Kontaktformular an mein Sekretariat.

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Umbruch

Als meine letzte Ausbildungsgruppe begann, war ich mitten im Umbruch mit meiner Arbeit. Das Alte war vorbei, aber das Neue war noch nicht so weit, dass ich eine klare Form für die Vermittlung in einem Ausbildungskurs hatte. Es war eine Zeit des gemeinsamen Übergangs.
Sabine Gnoth, eine der Teilnehmerinnen dieses Kurses, hat ihr Erleben dieses Übergangs in Verse gefasst, die den Geist dieses Prozesses sehr schön wiedergeben.

Der Übergang und das Neue

Der Übergang ist weder Ende noch Anfang
er ist etwas ganz Eigenes
er steht nur für sich.

Seine Dauer und seine Richtung sind ungewiss
das ist es, was ihn ausmacht
weswegen wir ihn fürchten
ihn vermeiden wollen
ihn abwerten als etwas Unvollständiges.

Er verunsichert
er desillusioniert
er spurt
er enttäuscht
er spurt erneut
er schürt neue Hoffnung
er überrascht.

Er fordert Offenheit
er fordert Vertrauen
er fordert Loslassen
er fordert Weitergehen, ohne die Route zu kennen
er fordert Beharrlichkeit
er fordert Bestehen in der Orientierungslosigkeit
er fordert Gnade mit sich selbst
er fordert seine Zeit, die er braucht
er fordert Demut den Dingen gegenüber, wie sie sind.

Er fordert ohne zu fordern
das Fordern ist pure Selbstverständlichkeit.
Ebenso wie am Ende
wenn seine Bewegung zu etwas Neuem geführt hat
der Übergang denjenigen
der den Weg mitgegangen ist
ohne Zögern beschenkt.

Er beschenkt ihn mit etwas Neuem.
Mit etwas bisher Ungesehenen
Ungekannten
auf mich zu-Kommenden
als eine Erweiterung des Alten.

Das Neue –gleichwie das Alte-,
bleibt dennoch Bewegung,
bleibt Wandel als einzige Beständigkeit.

Ihr zu begegnen heißt wiederum
Vertrauen, loslassen, Ängste überwinden.
Gleichsam meinem Folgen während des Übergangs.
Wo hört der Übergang auf und fängt das Neue an? …

… ist es am Ende nicht immer wieder ein und das Selbe?

©sabinegnoth.net, nettersheim 2014

 

 

 

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Die Sehnsucht des Lebens nach sich selbst

Mein neues Buch ist gerade erschienen:

Wilfried Nelles, Thomas Geßner
Die Sehnsucht des Lebens nach sich selbst
Der Leben-Integrations-Prozess in der Praxis
350 Seiten, Broschur, 17,95 €
ISBN 9783942502306

Der Lebens-Integrations-Prozess ist das von Wilfried Nelles entwickeltes Modell des Bewusstseins-entwicklung, wie er es bereits in seinem Buch “Umarme dein Leben” vorgestellt hat. In diesem neuen Buch zeigt er konkrete Beispiele aus der LIP-Aufstellungsarbeit und die daraus entstehenden Erkenntnismöglichkeiten. Neben den dokumentierten LIP-Aufstellungen, die in Zusammenarbeit mit Thomas Geßner entstanden sind, zeigen sich hier deutlich Nelles spirituell-philosophische Einsichten zu den jeweiligen Lebensprozessen.

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